Adrien - Donnerstag 26 März 2026

💥 Zusammenstoß eines erdnahen Objekts mit dem Mond im Jahr 2032: das endgültige Urteil von Webb

Der Asteroid 2024 YR4 hatte kürzlich gewisse Besorgnis ausgelöst, aufgrund einer bemerkenswerten Wahrscheinlichkeit, den Mond zu treffen. Der Einsatz des James-Webb-Weltraumteleskops hat Astronomen nun beruhigt, da bestätigt wurde, dass dieses Himmelsobjekt nicht auf unseren Trabanten treffen wird.

Ende Dezember 2024 entdeckt, stellte dieses etwa sechzig Meter große Objekt zunächst eine potenzielle Gefahr für unseren Planeten dar. Anschließend schlossen Berechnungen diese direkte Bedrohung aus, auch wenn die Möglichkeit eines Mondaufpralls im Jahr 2032 mit einer Schätzung von 4,3 % bestehen blieb. Diese anfängliche Unschärfe war mit einer unvollständigen Kenntnis seiner Umlaufbahn um die Sonne verbunden.


Die Wissenschaftler nutzten daraufhin eine unerwartete Gelegenheit, den Asteroiden mit dem James-Webb-Weltraumteleskop im Februar zu beobachten. Diese Beobachtungsphase ermöglichte es, seine Bewegung vor einem Hintergrund von Sternen zu verfolgen, die von der Gaia-Mission der Europäischen Weltraumorganisation präzise kartiert wurden. Durch den Vergleich seiner Flugbahn mit diesen festen Referenzpunkten konnte die Umlaufbahn des Objekts mit weitaus größerer Genauigkeit bestimmt werden.


Die Messung war jedoch nicht einfach, da der Asteroid sehr lichtschwach ist und das Sichtfeld der Infrarotkamera des Teleskops relativ eng ist. Trotz dieser Einschränkungen boten die gewonnenen Daten ausreichend Präzision, um die letzten Zweifel an einer Kollision auszuräumen.

Diese neuen Beobachtungen haben schließlich ergeben, dass 2024 YR4 in einem Abstand von 21.200 Kilometern zur Mondoberfläche vorbeifliegen wird, wodurch jegliches Aufprallrisiko ausgeschlossen ist. Es handelt sich um eine nahe Passage, die jedoch keine Gefahr für unseren Trabanten oder für die Erde darstellt. Dieses Ereignis erinnert daran, dass erdnahe Objekte eine permanente Wachsamkeit erfordern.

Wäre der Einschlag erfolgt, hätte er von der Erde aus ein bemerkenswertes Schauspiel geboten und einen Krater von etwa einem Kilometer Durchmesser gebildet. Die freigesetzte Energie wäre mit der einer bedeutenden nuklearen Explosion vergleichbar gewesen, und Trümmer hätten Satelliten in der Erdumlaufbahn erreichen können. Diese Hypothese ist nun vom Tisch, sodass sich die Agenturen auf andere interessante Objekte konzentrieren können.

Quelle: NASA
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