Adrien - Dienstag 3 Februar 2026

✈️ Ein außergewöhnliches Lichtphänomen von einem Passagierflugzeug aus gesehen

Kürzlich boten Polarlichter den Insassen einer Boeing 787 ein außergewöhnliches Schauspiel.

Diese Erscheinung wurde durch einen selten starken geomagnetischen Sturm ermöglicht, der das Erdmagnetfeld in der Nacht vom 18. auf den 19. Januar dieses Jahres störte. Diese Störungen ermöglichten es den Polarlichtern, sich in niedrigere Breitengrade auszudehnen, wo sie normalerweise nicht vorkommen. Folglich war es möglich, lebhafte Farben von Grün bis Magenta zu bewundern, die den Himmel bemalten.


Bildnachweis: Matt Melnyk

Zu den privilegierten Zeugen gehörte der Pilot Matt Melnyk, der atemberaubende Aufnahmen teilte, die von seiner Boeing 787 aus gemacht wurden. Während eines Fluges von Calgary nach London erlebte er eine Lichtershow, die einen Großteil der Strecke andauerte. Melnyk berichtete, dass dies die denkwürdigste Nacht in seinen zwanzig Flugjahren gewesen sei. Seine Bilder zeigen farbige Schleier, die den Himmel überziehen – ein Ergebnis der Wechselwirkung zwischen Sonnenpartikeln und der Erdatmosphäre.


Die Aussicht aus 11.000 Metern Höhe bietet einzigartige Vorteile. Über der Wolkenschicht und entfernt von städtischer Lichtverschmutzung erscheinen die Polarlichter intensiver und detailreicher. Ihr Ausmaß scheint den gesamten Himmel auszufüllen und schafft ein atemberaubendes Panorama, das man vom Boden aus so nicht wahrnimmt.

Der Pilot ist kein Neuling, was die Fotografie von Polarlichtern aus der Luft angeht. Bereits im November 2025 hatte er während eines anderen geomagnetischen Sturms Leuchterscheinungen festgehalten. Dieses neue Ereignis übertrifft jedoch die Intensität seiner bisherigen Beobachtungen.


Von einem Passagierflugzeug aus aufgenommene Nordlichter.
Bildnachweis: Matt Melnyk

Quelle: Matt Melnyk Photography
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