Adrien - Dienstag 17 Februar 2026

💉 Covid-19: Der Impfansatz in Frage gestellt

Warum entwickeln manche Menschen mit hohen Konzentrationen von Antikörpern gegen COVID-19 schwere Verläufe, während andere mit moderaten Werten weniger intensive Symptome haben?

Arbeiten der University of California in Los Angeles helfen, diese Frage zu beantworten. Das Team analysierte Daten von Patienten, die in verschiedenen Phasen der Pandemie infiziert waren, und verglich Messungen neutralisierender Antikörper mit den tatsächlichen klinischen Verläufen. Diese Methodik erlaubt es, den Einfluss unserer Immunabwehr auf die Entwicklung des Virus und die Schwere der Infektionen besser zu verstehen.


Illustrationsbild Pixabay

Die Ergebnisse zeigen, dass Patienten mit einer niedrigen Antikörperkonzentration in der Regel langwierige Symptome aufweisen, was eine langsamere Eliminierung des Virus widerspiegelt. Keiner dieser Fälle entwickelte sich jedoch zu einer kritischen Form. Im Gegensatz dazu benötigten einige Personen mit mittleren oder hohen Konzentrationen eine spezifische Behandlung oder sogar Atemunterstützung.


Diese Immun-Dynamik beeinflusst auch die Entwicklung von SARS-CoV-2. Ein starker Druck durch Antikörper veranlasst das Virus, sich schnell zu mutieren, um der Erkennung zu entgehen, aber diese Fähigkeit allein reicht nicht aus, um die Entstehung einer dominierenden Variante zu bewirken.

Konkret hilft diese Sichtweise, Impfstrategien auf Antigene auszurichten – die Substanz, die das körpereigene Abwehrsystem erkennen lernen muss – die wahrscheinlich einen leichten, aber langanhaltenden Schutz induzieren. Dieser Ansatz würde es ermöglichen, die Verbreitung des Virus effektiver zu bekämpfen und gleichzeitig das Risiko einer Entwicklung hin zu einem schweren Krankheitsverlauf zu verringern.

Quelle: Immunity & Inflammation
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